In den verschiedenen Heimbrauforen entdecke ich immer wieder die zwei verschiedenen Typen Hausbrauer. Die einen achten nur darauf wieviel Alkoholgehalt das Selbstgebraute nun wohl hat und wie man diesen steigern kann. Den anderen geht um den Geschmack und das besondere... eben die Kunst des Brauens. Es ist immer wieder komisch die Fragen zu lesen "Wieviel Alkohol hat den nun mein Selbstgebrautes" oder "was muß ich tun um mein Bier noch alkoholischer zu brauen". Da sträuben sich mir schon manchmal die Nackenhaare. Nichts gegen ein belgisches Duvel oder ein kräftiges Trappistenbier. Die Alkoholstärke sollte aber nicht der wichtigste Aspekt beim Heimbrauen sein. Aber das ist ja das schönste beim Heimbrauen: Jeder kann ja das brauen was er mag! Ich selber werde jedenfalls bald mal wieder ein Witbier nach belgischer Art brauen. Das hat recht wenig Alkohol und ist im Sommer herrlich erfrischend.