10.4.09: Die Hauptgärung ist nun abgeschlossen. Ich messe den Restextraktgehalt des Jungbieres. 4,8% hat das Bier, das entspricht einem Vergärungsgrad von 63%. Das ist relativ viel. Auffällig ist auch, dass das Jungbier diesmal noch extrem trüb ist, was aber vielleicht am zugefügten Muttersaft liegen kann.
Zur Kohlensäureanreicherung fülle ich etwas Malzextrakt hinzu. Nun kommt das Granatapfel Bier endlich in die Flaschen und kann die nächsten Monate reifen.
Nachdem die Würze abgekühlt ist, messe ich die Stammwürze und korrigiere noch mit etwas Wasser. Dann gebe ich die Danstar Windsor Trockenhefe hinzu und die Gärung kann beginnen. Die Hefe gilt als besonders aromenreiche Hefe. Diesmal geht die Angärung sehr schnell.
Schon nach kurzer Zeit hat das Überweißen begonnen.
Und nur einige Stunden später befindet sich das Jungbier in der Hochkräusen Phase. Hmm, das sieht lecker aus.
Das Würzekochen dauert 1 Stunde. Ich gebe 30g Tettnanger Hopfen in Pelletsform hinzu. 10 Minuten vor dem Kochenende kommt noch der Bio-Granatapfelsaft hinzu.
Hier kocht Würze wunderbar sprudelnd.

Nach dem Kochen werden die festen Bestandteile aus der Bierwürze herausgefiltert. Das sogenannte Hopfenseihen.
Und noch ein Bier für den Sommer. Diesmal soll es ein helles, obergäriges Bier werden mit zugesetztem Granatapfelsaft. Die Malzschüttung besteht aus 2kg Pilsener Malz und 1kg hellem Weizenmalz. Dazu gibt es 1,5 Liter Rabenhorst Granatapfel 100% Bio-Muttersaft ohne Zuckerzusatz. Um 18 Uhr habe ich das Malz eingemaischt. Die Temperaturstufen beim Maischen wähle ich diesmal so, dass etwas mehr unvergärbare Zucker in Lösung gehen. Das Bier soll nicht so trocken werden, was hoffentlich schön mit dem Granatapfelsaft harmoniert.
Das Pilsener Malz ungeschrotet
Das Weizenmalz ungeschrotet
Wichtige Utensilien beim Brauen sind neben einem guten (Digital-) Thermometer auch eine Eieruhr, oder besser ein elektronischer Timer. Natürlich sollte man auch immer das Brauprotokoll im Auge behalten. Damit man alle Schritte auch nach Plan ausführt.