Helles Ale

Brautag: Helles Ale keine Abfüllung

Durch ein Problem bei der Gärung, kommt es leider beim hellen Ale nicht zur Abfüllung. Auf der Schlaucherdecke bildete sich Schimmel. Das hatte ich auch noch nie. Vielleicht hatte ich es zu lange im offenen Gäreimer (ich wollte ja schließlich Fotos machen). Schade!

Brautag: Helles Ale - Stammwürze, Hefe und Gärung

1.3. 14:30: Nun ist die Würze abgekühlt und ich überprüfe die Stammwürze. Meine Konzentration liegt etwas über meinen angestrebten Wert, sodass ich noch mit etwas Wasser verdünnen kann. Durch die Verdünnung erreiche ich nun 11%.

 Wuerzespindel

Um die Gärung zu starten gebe ich jetzt meine obergärige Hefe hinzu. Ich habe mich diesmal für die Trockenhefe Fermentis Safbrew S-33 entschieden. Sie gilt als robuste, zuverlässige obergärige Hefe und soll eine sehr saubere Vergärung mit einem hohen Vergärungsgrad ermöglichen. Genau richtig für mein hopfig-frisches Sommerbier. Am 1.3.  19:17 gehts dann schon los mit den sichtbaren Zeichen der Gärung. Das Überweißen ist schon im Gange.

Ueberweissen 1 Hefe Gärung

Am 2.3. 0:20 Das Jungbier befindet sich nun schon in der Hochkräusen-Phase.

Hochkraeusen

Am 3.3. 0:00 Hier sind die Kräusen schon wieder zusammen gefallen und es bildet sich die Schlaucherdecke. Das Bier bleibt nun weiter im Gärbottich bis zur Abfüllung in die Flaschen.

Schlaucherdecke 1 Hefe

 

 

Brautag: Helles Ale - Maischen, Läutern und Würzekochen

Heute ist mal ein helles obergäriges Bier an der Reihe. Man könnte nun auch sagen, dass es dem Kölsch Typ entspricht. Ich möchte es aber eher mit den belgischen Sorten wie zum Beispiel Duvel vergleichen. Wobei natürlich ein Duvel wesentlich mehr Alkohol enthält als meine Variante. Da es aber im Sommer erfrischen soll und wird es nicht ganz so stark eingebraut sein. Als Schüttung verwende ich diesmal 3 kg Pilsener Malz, 0,2 kg Cara Red und noch 0,1 kg Sauermalz um den Würze pH Wert anzupassen. Und natürlich muss die Hopfengabe etwas höher ausfallen um eine schöne hopfige Herbheit zu haben. Ich habe mich für 70 g Hallertauer Perle in Pelletsform entschieden. Der Hopfen soll 60 Minuten kochen. Hier sieht man die Malzschüttung in der Schrotmühle.

Malzschrot

14:45 Die Malzschüttung ist eingemaischt.

Maische im Bottich

Ein Blick aufs Brauprotokoll hilft den Überblick über den Maischablauf zu bewahren. Übrigens wähle ich den Maischeablauf so, dass ich einen möglichst hohen Vergärungsgrad erreiche. Damit ist das Bier dann etwas trockener und nicht so übermäßig süß.

Brauprotokoll Maischen

17:00 Nun ist die Maischarbeit endlich erledigt und ich kann abläutern, also die festen Bestandteile von der Würze trennen.

Ablaeutern

Nun wiege ich die Hopfenmenge ab. Diesmal ist es Hopfen Hallertauer Perle in Pelletsform.

Hallertauer Perle Pellets

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